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Treppen

Treppenlexikon

Was Sie schon immer über Treppen wissen wollten!

Schrittmaßregel für Treppen nach DIN 18065

Die durchschnittliche Schrittlänge eines Menschen beträgt ca. 59 bis 65 cm. Steigt er Treppen oder Anhöhen (z.B. Bergen) verkürzt sich diese Schrittlänge um das doppelte der Steigungshöhe.
Somit 1 x a (= Auftrittsbreite) + 2 x s (=Steigungshöhe) = ca. 63 cm

Mindestlaufschrittmaß

Das Mindestlaufschrittmaß an der schmalsten Stufenseite (bzw. Innenkante Geländer) bei gewendelten Treppen in sonstigen Gebäuden beträgt 10 cm

Raumhöhe nach DIN 18065

Die Lichte Treppendurchgangshöhe muss mindestens 200 cm betragen.

Auszug aus der DIN 18065/2000

Steigungsverhältnis

Das Steigungsverhältnis einer Treppe, ausgedrückt durch die Maße für Steigung und Auftritt (s/a) angegeben jeweils in cm, soll sich in der Lauflinie nicht ändern. Das Steigungsverhältnis kann mit Hilfe der Schrittmaßregel 2s+a=59-65 cm geplant werden. Als sehr gutes Steigungsverhältnis gilt 2 x s + 1 x a = 63 cm

Abschluss und Zwischenpodeste

An baurechtlich notwendigen Treppen muss spätestens ab der 18. Steigung ein Zwischen(Ruhe)-podest vorhanden sein. Die Tiefe soll der Mindestbreite der Treppe entsprechen. Endet eine Treppe an einer Wohnungstür und diese Tür schlägt in Richtung der Treppe auf, so muss ein Podest angeordnet werden! Die Tiefe soll der Mindestbreite der Treppe entsprechen. Ist die Tür breiter als die Treppe so soll diese die Tiefe der Türöffnung entsprechen.

Handläufe

Handläufe sind in der Höhe so anzubringen, dass sie bequem genutzt werden können. Sie sollten dabei nicht tiefer als 80 cm, und dürfen nicht höher als 115 cm angebracht sein, gemessen lotrecht über der Stufenvorderkante bis Oberkante Handlauf. Der lichte Abstand des Handlaufes von benachbarten Bauteilen (z.B. Oberflächen der fertigen Wand) muss mindestens 5 cm betragen.

Gehbereich, Lauflinie bei gewendelten Läufen

  1. Bei nutzbaren Treppenlaufbreiten bis 100 cm hat der Gehbereich eine Breite von 2/10 der nutzbaren Treppenlaufbreite und liegt im Mittelbereich der Treppen. Krümmungsradien der Begrenzungslinien des Gehbereiches müssen mindestens 30 cm betragen.
  2. Bei nutzbaren Treppenlaufbreiten über 100 cm – außer bei Spindeltreppen – beträgt die Breite des Gehbereiches 20 cm. Der Abstand des Gehbereiches von der inneren Begrenzung der nutzbaren Treppenlaufbreite beträgt 40 cm.
  3. Bei Spindeltreppen beträgt der Gehbereich 2/10 der nutzbaren Treppenlaufbreite. Die innere Begrenzung des Gehbereiches liegt in der Mitte der Treppenlaufbreite.
  4. Der Auftritt ist in der Lauflinie zu messen. Im Krümmlingsbereich der Lauflinie ist der Auftritt gleich der Sehne, die sich durch die Schnittpunkte der gekrümmten Lauflinie mit den Stufenvorderkanten ergibt.
  5. Die Lauflinie kann vom Treppenplaner bei Treppen mit gewendelten Stufen frei innerhalb des Gehbereiches gewählt werden. Sie ist stetig und hat keine Knickpunkte. Ihre Richtung entspricht der Laufrichtung der Treppe.

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